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Immer besser....

Kann weiterhin nur sagen, dass ich schmerz- und problemfrei bin. Und die Studie, dass in solchen Fällen viel zu oft und zu früh operiert wird, kann ich vom Gefühl her nur bestätigen. Und die These, dass man ohne OP die Gefahr läuft an Kniearthrose zu erkranken, stimmt auch nicht. Die Studien belegen, dass nach einem Kreuzbandriss und folgender OP die Gefahr von Arthrose besteht. Jedoch nicht ohne. Deswegen kann ich von meiner Verletzung nur bestätigen, dass es sich lohnt es ohne OP zu versuchen. Wenn man dies will. Wem Krankenhaus, Vollnarkose und Co nix ausmachen, hat sicherlich keine Probleme sich unters Messer zu legen.

War heut wieder 12 km Joggen, ohne Probleme, keine Instabilität, keine Schwellung. Alles Bestens!!!

 Frohes Fest!!!

18.12.12 16:27


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Kreuzbandriss ohne OP

Ich schreibe diesen Blog, um anderen mit ähnlicher Verletzung zu zeigen, ob eine OP immer gleich von Nöten ist. 

Ich habe mich am 22.03.2012 beim, wie solls auch anders sein, Fußball am linken Knie verletzt. Die Diagnose: Vorderes Kreuzband gerissen, Innenminiskus gerissen, Schienbeinkopf gebrochen...

Nach ersten Gesprächen und Besuchen bei Spezialisten ist eine OP unumgänglich, wenn man mit 31 Jahren seine gewohnte Mobilität und sportliche Lebensweise beibehalten will. Da ich eine extreme Abneigung gegen Krankenhäuser und Panik gegen OP´s habe, wollte ich es erstmal so versuchen. Ich bin Kriminalbeamter von Beruf, also Sportlichkeit und Fitness Vorraussetzung.

8 Wochen nachdem es passiert ist, war das Knie immer noch dick. Trotz Punktieren, Lymphdrainage und täglicher Reha. Durch 8 Wochen auf Krücken und rumliegen, hatte ich einen extremen Bewegungsdrang. Als in der 9. Woche dann die erste Umdrehung auf dem Ergometer im Rehazentrum klappte, bin ich zu Hause sofort aufs Mountainbike gestiegen und meine ersten km mit leichten Schmerzen gefahren. Wahnsinn war ich happy. Der Zustand der leichten Mobilität mit Begleitschmerzen hielt einige Wochen an. Dann ging es immer besser. 20 km Radfahren, 5-8 km Joggen waren möglich, hatte aber immer ein unstabiles Gefühl in meinen Bewegungen. Durch Fitnessstudio, viele Stabiübungen, Kraftaufbau in den Beinen wurde es immer besser. Nach einem halben Jahr hatte ich bei meinem Fußballverein sogar leichtes Training mitgemacht, um wenigstens ein wenig in meinem Lieblingssport zu bleiben. Bis heute kann ich nur sagen, dass es sich mit der Zeit immer mehr bessert. Joggen im Wald auch über längere Distanzen ohne Schmerzen und Probleme. Selbst Snowboarden ist jetzt wieder möglich, war grad zwei Tage auf dem Brett.

Ich bin froh, dass ich mich nicht gleich unters Messer von nach Privatpatienten gierigen Chirurgen gelegt habe, sondern es erst einmal so probiert habe. Operieren lassen kann ich mich in paar Jahren immer noch. Selbst im Job habe ich keine Probleme, bin belastbar wie vorher. Man muss sich halt selber stark zwingen und quälen um nach so einer Verletzung wieder auf die Beine zu kommen. Habe extrem viel Sport gemacht, fast täglich. Meine Ärztin wollte mich insgesamt ein halbes Jahr krank schreiben, ich bin nach nem viertel Jahr wieder arbeiten gegangen.

15.12.12 14:14





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